Das Herborner Therapiekonzept

So funktioniert die Mikrobiologische Therapie auch in Ihrer Praxis

Um zu veranschaulichen, wie einfach Sie mit den Modulen des Herborner Therapiekonzepts arbeiten können, zeigen wir Ihnen hier zwei idealisierte Patientenbeispiele (Siegrid Schnief & Manfred Moukosa). Darin können Sie auch erkennen, wie Sie gezielt individuell auf die Situation Ihrer Patienten eingehen können.

Beispiel 1 - Siegrid Schnief (36 Jahre)

Anamnese
Seit 3 Jahren auffällig häufig grippale Infekte, anfangs nur Herbst und Winter, mittlerweile ganzjährig. Vielfach lang anhaltender hartnäckiger Husten, Übergang zu chronischer Bronchitis.

Bisherige Behandlung
Symptomatische Erkältungsmittel (z. T. Selbstmedikation), häufig dazu Schmerzmittel (ASS oder Ibuprofen). Bei lang anhaltendem Husten wurden ihr Mittel mit Ambroxol oder Acetylcystein verordnet.

Motivation und Ziele der Patientin
Wurde sich der Progredienz der Erkrankung bewusst – will nun eine naturheilkundliche Alternative zur Verhinderung der Chronifizierung der Erkrankung.

Behandlungsplanung
Aufgrund einer sich verschlechternden Immunlage, die sich an der hohen Frequenz der Infekte festmacht, muss die Funktion der Schleimhautbarriere gestärkt werden. Daher ist – ohne weitere Diagnostik – ein Behandlungszyklus mit den Modulen des Herborner Therapiekonzeptes (als Standard-Phasenschema) indiziert.

Tatsächlicher Verlauf
Die Patientin begann Anfang Oktober mit einem Bakterienlysat (Modul 1: Bakterienlysat). Ein akuter Infekt in dieser Phase wurde zusätzlich mit einem komplexhomöopathischen Produkt mit Influenza-Nosode behandelt. Gegen den Husten wurde ein Phytotherapeutisches Kombinationsprodukt mit Kapuzinerkresse und Meerrettich eingesetzt.

Ab Mitte November traten keine weiteren Infekte mehr auf. Die Patientin berichtete, wesentlich vitaler zu sein. Aufgrund dieses therapeutischen Verlaufes wurde deshalb beschlossen, das Behandlungsschema abzuwandeln und die Therapie ausschließlich mit dem Enterokokkus faecalis-Produkt (Modul 2: lebender Enterokokkus faecalis) fortzuführen.
Aufgrund des guten Gesundheitszustandes wurde die Therapie deshalb schon Ende Januar beendet. Ende März trat lediglich eine leichte Erkältung auf, die mit einer zweiwöchigen Behandlung mit Enterokokkus faecalis (1/2 Modul 2) akut erfolgreich behandelt wurde.

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