Aktuelle Mitgliederanzahl:

258

 
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Willkommen beim Arbeitskreis für Mikrobiologische Therapie e.V.


27. - 29.01.17

 

Wissen mit Meerwert -

Winterentspannung

in Usedom


Hier das Programm zum anmelden


 


 

24. - 26.02.17 Kiel

Das Mikrobiom im Fokus von Wissenschaft und Praxis

 

 

 

Das Mikrobiom im Fokus von Wissenschaft und Praxis“ -

dieses Jahr ist der AMT Mitveranstalter eines seit Jahren erfolgreichen Sym­posiums des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner e.V., kurz dbu. Das Schwerpunktthema „Mikrobiom“ wird ausführlich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und dargestellt. Das genaue Programm und alle weiteren Infos zu Kosten und Veranstaltungsort finden Sie im beigefügten Flyer.

Drei AMT-Mitglieder halten auf dem Symposium Vorträge: Dr. Elke Jaspers, Dr. Uwe Peters und Dr. Eckhard Schreiber-Weber.

 


 

28.12.17 - 03.01.18

Medizin Praxis Wissenschaft Reykjavik

Heilende Erden - Medizinische Aspekte

der Anpassung.

Haben Sie Interesse, dann klicken Sie hier

 

 

 

 

 


 

11.09.-16.09.17

Sport Symposium Schweden

Immunsystem und ganzheitliche Prävention.

Haben Sie Interesse, dann klicken Sie hier

 

 

 

 

 

 


 

12.03.-17.03.17

Kongresswoche der Komplementätmedizin Kapstadt

Schwerpunkt Neuropsychoimmunologie

Das Programm sehen Sie hier


 


 

18.03.-22.03.17

Etnomedizin-Kongress

in den Cederberg Mountains

Hier der Anmeldeflyer

 

 

oder Anmeldung direkt über diesen Link: http://www.enzymforschungsgesellschaft.de/index.php/online-anmeldung

(Link markieren, mit rechter Maustaste: Link öffnen)

 


Newsletter Ausgabe Herbst 2016

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Die wichtigsten Dinge aus der

letzten Zeit in unserem

Newsletter 2016



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ARCHIV:

 

"Heilen mit Bakterien"

"Heilen mit Bakterien", das ist die Devise unseres Arbeitskreises und gleichzeitig das einfache Wirkprinzip der Mikrobiologischen Therapie.

Die gesundheitserregenden Eigenschaften ausgewählter Bakterienstämme werden therapeutisch genutzt, um das Abwehrsystem und die Darmflora zu regulieren.

Einige grundlegende Artikel

Reizdarm-Syndrom und „Bauchhirn“ - Wie der Bauch den Kopf bestimmt!

In der Wissenschaft ist schon lange bekannt, dass es zwei Nervensysteme gibt: das Zentralnervensystem (ZNS: Gehirnnerven und Rückenmark) und das vegetative oder autonome Nervensystem, das über den Sympatikus- und Parasympatikusnerv bei Gefühlsreizen dazu führt, dass wir rot oder blass werden, die Herzfrequenz oder der Speichelfluss angeregt werden oder dass wir Magenschmerzen, Verstopfung oder Durchfall bekommen.

Längst wissen wir aber, dass es noch ein drittes, nämlich das Darmnervensystem oder auch Bauchhirn gibt . Drei Dinge faszinieren Laien und Wissenschaftler:

1. 100 Mio. Nervenzellen umhüllen den Darm. Es ist der Ort der größten Nervenzellansammlung außerhalb des ZNS.

2. Das Bauchhirn funktioniert unabhängig von Kopfhirn! Das beste Beispiel ist die peristaltische Welle, die Eigenbeweglichkeit des Darms.

3. 90% der Verbindungen verlaufen vom Bauchhirn zum Kopfhirn! Das Darmnervengeflecht arbeitet zwar unabhängig von Kopfhirn, ist aber intensiv mit diesem durch eine Vielzahl von Nervenbahnen verbunden, die vor allem in Richtung ZNS verlaufen!

 

Mikrobiologische Therapie- der Weg aus der Allergiebereitschaft"

Anlässlich der diesjährigen Fortbildungswoche "Curriculum Biologische Medizin" vom 12.-19.05.2010 auf Kos (Griechenland) konnte unser Vorsitzender Dr. Rainer Schmidt an zwei Abenden die Bedeutung der Mikrobiologischen Therapie bei der Prävention
und Therapie allergischer Erkrankungen vorstellen.

KOS - Die allergische Reaktion - schicksalhaft oder vermeidbar?
Vortrag: KOS - Der Weg aus der allergischen Reaktion

 

 

"Mit Bakterien heilen"

alt"Mit probiotischem Joghurt fit und gesund durch den Winter", so oder ähnlich wird von der Nahrungsmitteldindustrie für probiotische Produkte geworden, die, neben einer Kuhmilchzubereitung, unterschiedliche Bakterienstämme enthalten.

... lesen sie hier bitte unseren Artikel

EHEC

Infektionen, Schutz durch Artgenossen?

Immer wieder kommt es zu stärkeren Epidemien  von durch EHEC (nterohämorrhagische Escherichia Coli-Bakterien) verursachten Durchfallerkrankungen. Meist bleibt die Ursache eines solchen Ausbruchs ungeklärt. Eine große EHEC Erkrankungswelle machte 1997 die Rohmilch als Infektionsquelle aus und führte zu weitreichenden gesetzlichen Konsequenzen, ohne dass jemals die Infektionswege eindeutig geklärt wurden.

Auffallend bei den Epidemien ist, dass es sich zumeist um neue Stämme handelt, die zu großen Infektionszahlen führen. Diesmal ist es ein EHEC vom Serovartyp O 104 (der meist beschriebene Keim trägt die Kennung O157). Diese Bakterie bildet ein Shigatoxin VDX2A, was als Endotoxin für die Komplikationen, bis hin zu den schweren  Nierenschädigungen, verantwortlich ist.

Die jetzt in der Öffentlichkeit diskutierten Verbreitungswege über Gemüse sind jedoch eher anzuzweifeln, da die Coli-Bakterien als Proteolyten auf deren Oberflächen kaum ein lebensfähiges Habitat vorfinden. Nach wie vor ist die Hauptverbreitungsquelle im Bereich der Rinderhaltung zu sehen.  Massentierhaltung, Gülledüngung und ggf.  die trockene Witterung begünstigen eine Ausbreitung über Insekten (Fliegen, Schaben?). So können die Nachweise auf Gurken erklärt werden. Sie werden jedoch ähnlich wie vor 14 Jahren – damals war es die  Vorzugsmilch- nicht Ausgangspunkt der Infektion sein. Dennoch ist der Rat, besonders vorsichtig zu sein, richtig, da bereits geringe Keimzahlen von 100 EHEC-Bakterien ausreichen können, eine Infektion auszulösen.

Jede Infektion setzt eine Adhäsion der Erreger voraus, und hier kann die Mikrobiologische Therapie in der Prävention hilfreich sein. Wissenschaftliche Untersuchungen haben in vitro und in vivo gezeigt, dass  physiologische, apathogene E. coli-Bakterien die Freisetzung von ß-Defensinen, natürliche Abwehrstoff der Schleimhaut, stimulieren. Eine hohe Kolonisationsresistenz und eine gute Abwehrbereitschaft der Schleimhaut sind neben einer gezielten Hygiene der beste Schutz vor Infekten. Der AMT empfiehlt daher für Kinder und empfindliche Menschen, flüssige Zubereitungen von Arzneimitteln mit lebenden E. coli-Bakterien in der Prävention.

Hintergrundinformationen liefert der Artikel aus der MMW, der trotz seines älteren Erscheinungsdatums gut über die Problematik bei Durchfallerkrankungen informiert. Artikel lesen

Hier ein interessanter Artikel  http://www.hwr-blog.de/ehec-die-neue-seuche

Weitere wissenschaftliche Artikel zur Problematik: Probiotik E.coli ...., Inhibition of growth ...., Precolonized human ...

 

 

 

Unterlagen zu den Vorträgen finden sie hier.
SYMBIOSIS WEIMAR
KOS - Die allergische Reaktion - schicksalhaft oder vermeidbar?
KOS - Der Weg aus der allergischen Reaktion

 
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